Kontakt

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  • Ebbe Volquardsen, M.A.
  • PhD Fellow (Kulturwissenschaft/Skandinavistik)

  • International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)
  • Alter Steinbacher Weg 38
  • 35394 Gießen
  • Germany

  • Phone: +49 (0)641 13 29 82 35
  • Fax: +49 (0)641 9 93 00 49

  • E-mail: ebbe.volquardsen@gcsc.uni-giessen.de

Aktuelles Projekt

  • Seit 2012 Promotion im Fach Kulturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen als Mitglied und Stipendiat des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) sowie als Mitglied des International PhD Programme Literary and Cultural Studies (IPP). Promotionsprojekt: Dänische Erzählungen vom humanen Kolonialismus: Grönland und "Dänisch Westindien" in Literatur und Geschichte seit dem 19. Jahrhundert.
 
 

Anstellungen und Projekte

seit April 2013: Universität zu Köln - Lehrbeauftragter

  • Institut für Skandinavistik/Fennistik

Februar - April 2013: Københavns Universitet - Gastforscher

  • Institut für Transkulturelle und Regionale Studien

Jan 2013 - Sep 2014: NORDEUROPAforum - Zeitschrift für Kulturstudien

  • Chefredakteur

seit Oktober 2012: Justus-Liebig-Universität Gießen - Doktorand

  • Mitglied und Stipendiat des Graduate Center for the Study of Culture (GCSC)
  • Mitglied des International PhD Programme Literary and Cultural Studies (IPP)

2011-2012: Humboldt-Universität zu Berlin - Wissenschaftlicher Mitarbeiter

  • Nordeuropa-Institut
  • Vertretung des Lektorats für Dänisch

2008-2011: Humboldt-Universität zu Berlin - Studentischer Mitarbeiter

  • Nordeuropa-Institut, Kulturwissenschaft
  • Chef vom Dienst beim NORDEUROPAforum

2007-2008: Auswärtiges Amt - Sprachenlernzentrum

  • Dozent
  • Unterricht in dänischer Sprache, Geschichte, Politik und Kultur für Diplomaten

2007-2008: Volkshochschule Berlin-Pankow

  • Dozent für Dänisch

2007: Auswärtiges Amt - Protokoll

  • Liaison Officer
  • Begleitung und Betreuung dänischer Delegationen auf Minister- und Regierungschefebene

2006-2007: Humboldt-Universität zu Berlin - Studentischer Mitarbeiter

  • Nordeuropa-Institut
  • Tutor für Dänisch

1998-2005: Freiberufliche journalistische Tätigkeit

  • Zahlreiche Textbeiträge u.a. für Nordfriesland Tageblatt, MAIN-POST und taz, die tageszeitung.

Ausbildung

seit 2012 Justus-Liebig-Universität Gießen - Dr. phil.

  • Promotion am GCSC im Fach Kulturwissenschaft

2003-2011 Humboldt-Universität zu Berlin - Magister Artium

  • Studiengang: Skandinavistik, Europäische Ethnologie, Politikwissenschaft
  • Abschluss: Magister Artium ("mit Auszeichnung")
  • Titel der Abschlussarbeit: Die Anfänge der grönländischen Romanliteratur

2007 Fróðskaparsetur Føroyar (Universität der Färöer)

  • Studienaufenthalt

2005-2006 Københavns Universitet (Kopenhagen, Dänemark)

  • CIRUS-Kulturstipendiat

2002-2003 Julius-Maximilians-Universität Würzburg - Magister Artium

  • Studiengang: Politikwissenschaft, Anglistik, Germanistik
 
 

Doktorarbeit

  • seit 2011:
  • Dänische Erzählungen vom humanen Kolonialismus: Grönland und "Dänisch Westindien" in Literatur und Geschichte seit dem 19. Jahrhundert.

  • Betreuer: Prof. Dr. Hubertus Büschel (Gießen), Prof. Dr. Dr. h.c. Stefanie von Schnurbein (HU Berlin)

  • Zentrum und Ausgangspunkt der Arbeit Dänische Erzählungen vom humanen Kolonialismus bildet die Identifizierung einer Facette eines nationalen dänischen Selbstverständnisses, die sich anhand von Narrativen über Dänemarks historische Rolle als Kolonialmacht vor allem in Grönland und im ehemaligen »Dänisch Westindien«, den heutigen Amerikanischen Jungferninseln, konstituiert. Demnach erscheint Dänemark als eine im Vergleich zu anderen Imperien ungewöhnlich humane Kolonialmacht. Ein solches Selbstbild fügt sich ein in Vorstellungen von einem »Nordischen Exzeptionalismus«, dessen Figurationen die Position der skandinavischen Länder im Gefüge von Globalem Norden und Globalem Süden ungeachtet ihrer jeweils unterschiedlichen Kolonialgeschichte als unschuldig und ethisch-moralisch überlegen markiert.
    In meiner Dissertation gehe ich der Entstehung und Reproduktion der Erzählung vom humanen Kolonialismus nach. Da empirische Befunde zum Kolonialismus einen bemerkenswert kleinen Teil in der dänischen Geschichtsschreibung einnehmen, ist anzunehmen, dass populäres Wissen über die Kolonialzeit zu einem wesentlichen Teil durch literarische Diskurse vermittelt und verfestigt worden ist. Innerhalb literarischer (und populärwissenschaftlicher) Genres stößt man ab Mitte des 19. Jahrhunderts in vergleichsweise großem Umfang auf koloniale Sujets. Untersucht werden literarische und populäre historiographische Texte dänischer Autorinnen und Autoren, die die ehemaligen Kolonien zum Schauplatz bzw. die dänische Kolonialgeschichte im Allgemeinen zum Thema haben. Dabei zielt das Projekt darauf ab, erstmals die Genealogie und intertextuelle Reproduktion jener Narrative sichtbar zu machen, die an der Konstruktion eines dänischen Selbstbilds als humane Kolonialmacht Anteil haben.
    Durch die zeitliche Koinzidenz ist dabei ein reziprokes Aufeinanderwirken der Konstruktionsprozesse des hier verhandelten Selbstbilds und dessen der dänischen Nationalidentität in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu erwarten. Gleichfalls ist davon auszugehen, dass im Zusammenspiel von kollektivem Erinnern und Vergessen generierte Vorstellungen von einer ethisch-moralischen Überlegenheit bei historischen Verflechtungen Einfluss auf gegenwärtige Diskurse um interkulturelle Begegnungen in den »Kontaktzonen« der globalisierten Moderne nehmen, etwa auf die markanten Debatten um Integration, Assimilation, Kulturalismus und Okzidentalismus, die die dänische Öffentlichkeit in der zurückliegenden Dekade maßgeblich geprägt haben. Diese Verbindungen und Zusammenhänge aufzuzeigen, stellt bis dato ein Forschungsdesiderat dar, dessen sich die Dissertation annimmt.
    Während sich Narrative, die um Vorstellungen von einem humanen Kolonialismus kreisen, in Texten ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein nachweisen lassen, etabliert sich ab Mitte der 2000er Jahre ein neuartiges Sujet innerhalb der dänischen Literatur. In den diesen Texten wird häufig auf autobiografische Erfahrungen der Autoren rekurriert, weswegen ihr Genre oft nur unscharf zu klassifizieren ist. Die Werke unterbrechen die intertextuelle Reproduktion Erzählung von einer humanen Kolonialvergangenheit und stellen derartigen Vorstellungen Gegennarrative zur Seite. Sie werden in der Dissertation vor dem Hintergrund einer Debatte analysiert, in deren Zusammenhang gefragt wird, ob das vermeintlich nordisch-exzeptionelle, mit Werten wie Toleranz, Gleichberechtigung und Vorurteilsfreiheit assoziierte dänische Selbstbild am Ende einer von »Kulturkonflikten« geprägten Dekade in seiner Gesamtheit neu zur Verhandlung steht.

Magisterarbeit

  • 2010/2011:
  • Die Anfänge der grönländischen Romanliteratur. Von Arbeitern unter Landsleuten und der Neuerfindung der Tradition

  • Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. Stefanie von Schnurbein, Prof. Dr. Bernd Henningsen (beide HU Berlin)

  • Die Arbeit stellt die ersten vier grönländischen Romane vor, die zwischen 1914 und 1938 erschienen sind, und untersucht, auf welche Weise sie zu einer Zeit als Grönland dänische Kolonie war Beiträge zum bereits Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzenden grönländischen Nationsbildungsprozess geleistet und Strategien zur Aneignung subalterner Handlungsmacht in einer von Machtasymmetrien gekennzeichneten kolonialen Situation entworfen haben. Dabei werden die Romane sowohl in Beziehung zueinander als auch vor dem Hintergrund des kolonialen Diskurses und in seinem Rahmen generierter Fremdbilder der kolonisierten grönländischen Bevölkerung analysiert. Zudem werden die Romane in einem kulturhistorischen Kontext platziert. Die Darstellung der wichtigsten Stationen dänischer Kolonialgeschichte und kolonialer Repräsentationspraxis sowie zentraler Institutionen des kolonialen Grönlands illustriert die Bedingungen, unter denen die ersten grönländischen Romane entstanden.

Postkoloniale Perspektiven auf Nordeuropa

  • Seit einiger Zeit richtet sich mein Forschungsinteresse auf historische, politische und kulturelle Verflechtungen der skandinavischen Länder mit anderen Regionen sowie deren literarische und künstlerische Repräsentationen. Dabei scheinen die Gesellschaften des Nordens sowohl in ihrer Selbstwahrnehmung als auch in mannigfaltigen Fremdzuschreibungen eine Sonderstellung innerhalb des internationalen Gefüges aus "Globalem Süden" und "Globalem Norden" einzunehmen, eine Identitätskonstruktion, die man mit dem Begriff eines imaginierten Nordic Exceptionalism beschreiben kann. Um den Herausforderungen einer deterritorialisierten und globaliserten Moderne erfolgreich begegnen zu können, sollte eine auf die Territorien der heutigen Staatsgebiete beschränkte nationale Geschichtsschreibung überwunden, zumindest aber durch eine Perspektive ergänzt werden, die die skandinavischen Länder auch historisch als Akteure innerhalb einer Globalgeschichte in den Fokus rückt. In diesem Zusammenhang richtet sich der Blick auf unterschiedliche Phänomene von Kolonialismus und Postkolonialismus. Meine bisherigen Aktivitäten auf diesem Gebiet:

  • Vorträge bei Konferenzen in Island, Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich und in den USA (siehe Vorträge)

  • 2010
  • Organisation und Durchführung einer kombinierten Studien- und Forschungsreise des Nordeuropa-Instituts der Humboldt-Universität nach Nuuk und Ilulissat (Grönland) - gefördert vom DAAD, der Philosophischen Fakultät II und der Abteilung Internationales der Humboldt-Universität zu Berlin (mit Lill-Ann Körber)
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  • Lehrveranstaltung Das postkoloniale Grönland am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität (mit Lill-Ann Körber)

  • Etablierung der Vortragsreihe Mathias-Storch-Vorlesungen: kulturwissenschaftliche, historische und künstlerische Perspektiven auf Grönland am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität.

  • 2011
  • Leitung des Workshops Der postkoloniale Nordatlantik: Grönland, Island und die Färöer bei der 20. Arbeitstagung der deutschsprachigen Skandinavistik (ATDS) in Wien (mit Lill-Ann Körber)

  • Etablierung des an der Universität Kopenhagen angesiedelten Forschungsprojekts Denmark and the new North Atlantic (mit Kirsten Thisted, Ann-Sofie Gremaud, Bergur Rønne Moberg u.a.) - gefördert durch den Carlsbergfond

  • Publikation: Die Anfänge des grönländischen Romans. Nation, Identität und subalterne Artikulation in einer arktischen Kolonie. Marburg: Tectum 2011. 192 Seiten.

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  • 2012
  • Forschungsreise nach St. Croix und St. Thomas (US Virgin Islands, ehemals "Dänisch Westindien")

  • 2013
  • Forschungsaufenthalt am "Institut for tværkulturelle og regionale studier (TORS)", Københavns Universitet

  • Lehrveranstaltung Das postkoloniale Grönland: Repräsentation - Selbstrepräsentation am Institut für Skandinavistik/Fennistik der Universität zu Köln

  • Teilnahme an Netzwerktreffen von Denmark and the New North Atlantic in Kopenhagen und Reykjavík

  • 2014
  • Herausgabe eines Sammelbandes mit dem Titel The Postcolonial North Atlantic: Iceland, Greenland and the Faroe Islands (mit Lill-Ann Körber)

  • diverse kleinere Publikationen in Sammelbänden (siehe Publikationen)

  • Initiierung und Organisation der internationalen Konferenz States of Exceptionalism: Globalization, Difference, Power am GCSC, Justus-Liebig-Universität Gießen (mit David Scheller)

Netzwerke und Mitgliedschaften


  • Sonstige Mitgliedschaften

  • Deutsch-Färöischer Freundeskreis e.V.
  • Verein Nordfriisk Instituut e.V.
  • Sydslesvigsk Forening e.V.
  • GEW
 
 

Monographie

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Herausgebertätigkeit

Artikel und Aufsätze

  • 2015/6 [in Vorbereitung]
  • Migrationen in die postkoloniale Peripherie. Dänisch-grönländishe Ortswechsel in der Literatur. In: Frank Sowa (Hg.): Grönland. Kontinuitäten und Brüche im Leben der Inuit. Leverkusen: Budrich 201X, ca. 22 S.

  • Skandinavische Literatur. In: Dirk Göttsche, Axel Dunker & Gabriele Dürbeck (Hgg.): Handbuch Postkolonialismus und Literatur. Stuttgart: Metzler 201X, 4 S.

  • Deutsche und europäische Kolonialgeschichte im Überblick: Skandinavien. In: Dirk Göttsche, Axel Dunker & Gabriele Dürbeck (Hgg.): Handbuch Postkolonialismus und Literatur. Stuttgart: Metzler 201X, 2 S.

  • 2014
  • Scandinavia and "the Land of UnSwedish Freedom": Jonathan Franzen, Susanne Bier and Self-conceptions of Exceptionalism in Crisis. In: Kristín Loftsdóttir & Lars Jensen (eds.): Crisis in the Nordic Nations and Beyond: At the Intersection of Environment, Finance and Multiculturalism. Farnham & Burlington: Ashgate 2014, 31-50.

  • From objects to actors. Knud Rasmussen's ethnographic feature film Palo's Wedding (1934). In: Anna Westerståhl Stenport & Scott McKenzie (eds.): Films on Ice. Cinemas of the Arctic. Edinburgh: University of Edinburgh Press 2014, 217-223.

  • Pathological Escapists, Passing and the Perpetual Ice. Old and new trends in Danish-Greenlandic migration literature. In: Lill-Ann Körber & Ebbe Volquardsen (eds.): The Postcolonial North Atlantic: Iceland, Greenland and the Faroe Islands. (= Berliner Beiträge zur Skandinavistik; 20) Berlin: Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität 2014, 391-417.

  • [mit Lill-Ann Körber] The Postcolonial North Atlantic - An Introduction. In: Lill-Ann Körber & Ebbe Volquardsen (eds.): The Postcolonial North Atlantic: Iceland, Greenland and the Faroe Islands. (= Berliner Beiträge zur Skandinavistik; 20) Berlin: Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität 2014, 7-29.

  • Grønland kan selv. In: Dagbladet Information, 14. Oktober 2014, 21.

  • 2013
  • [mit Inken Dose] Editorial. In: NORDEUROPAforum. Zeitschrift für Kulturstudien. 23 (2013), 7-14.

  • 2011
  • Festung Dänemark. Die Aufkündigung des Schengener Abkommens durch Kopenhagen ist Teil einer politischen Strategie. In: Süddeutsche Zeitung, 19. Mai 2011, 31.

  • In beherrschten Gewässern. Streifzüge durch den kreativen Archipel des Malers und Autors Jürgen Hoffmann. In: Jürgen Hoffmann: Hoffmanns Bilderbuch. Keitum/Sylt: Victoria Verlag 2011, 22-25.

  • 2010
  • Die Orange im Turban. Über die Funktionen von Orientrepräsentationen in der dänischen Literatur des 19. Jahrhunderts. In: Tijdschrift voor Skandinavistiek. 31 (2010:2), 99-126.

  • 2009
  • Die Inseln der frommen Heteros. Von der Diskriminierung Homosexueller auf den Färöern. In: norrøna. 24 (2009:43), 19-32; sowie in: Tjaldur - Mitteilungsblatt des Deutsch-Färöischen Freundeskreises. (2009:42), 42-52.

  • 2008
  • Die zweite Revolte am Öresund. In: politikorange. Mythos 68. (= Zeitung zur Ausstellung »berlin68 - Sichten einer Revolte« im Ephraim-Palais, Berlin vom 9. Juni bis 2. November 2008), 2008, 15.

  • 2007
  • Dänische Kulturproduzenten in Berlin: Community, Netzwerk, Szene. In: Berliner Blätter. Ethnographische und ethnologische Beiträge. (2007:44), 61-80.

  • Hvem kan sove i Berlin? Dänische Kulturschaffende in Berlin erzeugen neues Deutschlandbild. In: norrøna. 22 (2007:40), 40-49.

Rezensionen

Journalistisches

 
 

Vorträge

  • 2015
  • Sklaven, Rum und Tropensonne: Die koloniale Karibik in der dänischen Literatur. (Festvortrag zum Semesterabschluss, Institut für Skandinavistik, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 16. Juli 2015).

  • Colonized or Countrymen? Denmark's national self-perception, colonial guilt and the prerogative of representing history. (105th Annual Conference of the Society for the Advancement of Scandinavian Studies, Ohio State University, Columbus, 8 May 2015).

  • Ethik, Moral und Sklaverei in der dänischen "Westindien-Literatur". (10. überregionale Doktorandentagung der Skandinavistik, Universität zu Köln, 21. Februar 2015).

  • 2014
  • "Swedish in the brain": Charges of censorship and totalitarianism against Sweden in contemporary Danish debate. (International Conference: Material Matters in Times of Crisis Capitalism, Racism and Antiracism in the Nordic Countries, Justus-Liebig-Universität Gießen, 15. November 2014).

  • Postkoloniale Perspektiven auf Nordeuropa. (Workshop "Europa postkolonial", Haus der Kulturen der Welt; Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin, 11. Juni 2014).

  • "UnSwedish Freedom". Jonathan Franzen, Susanne Bier and Self-conceptions of Exceptionalism in Crisis (International Conference "States of Exceptionalism: Globalization, Difference, Power", Justus-Liebig-Universität Gießen, 8 May 2014).

  • Jonathan Franzen, Susanne Bier and Self-conceptions of Exceptionalism in Crisis (Yale Conference on Baltic and Scandinavian Studies, Yale University, New Haven, CT, 14 March 2014).
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  • Gastvorlesung: Skandinavien und das 'Land unschwedischer Freiheit. Nordischer und Amerikanischer Exzeptionalismus in Krisenzeiten. (im Rahmen der Vorlesungsreihe "Der Norden als diskursive Konstruktion von der Antike bis heute", Institut für Skandinavistik/Fennistik, Universität zu Köln, 28. Januar 2014).

  • 2013
  • Danish narratives about a humane kind of colonialism (Symposium Claiming the North. Re-territorializing the "Westnordic Arctic", University of Iceland, 4 October 2013).

  • Etik, moral og det koloniale kulturmøde: Produktionen af nationale selvbilleder i dansk Vestindien-litteratur (21. Arbeitstagung der deutschsprachigen Skandinavistik, Arbeitskreis "Litteratur som medium for etisk erkendelse og værdidebat", Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 25. September 2013).

  • North Atlantic region building, whiteness and the anticipation of Fanonian thought in the works of Augustinus Lynge (103rd Annual Meeting of the Society for the Advancement of Scandinavian Study, University of California, Berkeley, 2 May 2013).

  • 2012
  • Danish narratives about a humane kind of colonialism. Cultural encounters and negotiations of identity in the light of an exceptional self-image (Religion, "Volk"/"folk" and "race" in the construction of nation, culture and state, Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin, 13 July 2012).

  • [mit Lill-Ann Körber] Er Grønland et "skandinavisk sted"? Koloniale minder, nordisk exceptionalisme og nordatlantiske perspektiver ved Nordeuropa-Institut. (Scandinavian Spaces: Memory-Art-Identity, Lunds universitet, 7. Juni 2012).

  • Literarisches Schreiben und Publizieren im kolonialen Grönland. (Unglaubliches Grönland - Unerwartete Facetten eines riesigen Landes, Europäische Akademie Schleswig-Holstein, Sankelmark, 13. Mai 2012).

  • Knud Rasmussen and the Greenlanders of Ammassalik. An introduction to the ethnographic film Palo's Wedding. (Greenland Eyes International Film Festival, Berlin, 26 April 2012).

  • 2011
  • Longing North. Escapism, cartharsis and the inversion of mimicry in Henrik Pontoppidan's Isbjørnen and Kim Leine's Kalak. (20. Arbeitstagung der deutschsprachigen Skandinavistik, Workshop "The Postcolonial North Atlantic: Iceland, Greenland and the Faroe Islands", Universität Wien, 28 September 28 2011).

  • 2010
  • Nuuk - Copenhagen, Copenhagen - Nuuk: Postcolonial Migration in Mâliâraq Vebæk`s Búsime nâpinek and Lotte Inuk's Sultekunstnerinde. (Second Workshop on Decoding the Nordic Colonial Mind: Nordic Colonial Legacy and Contemporary Immigration, University of Iceland, 5 May 2010)

Interviews

 
 

Lehrveranstaltungen

  • WS 2015/2016 - Institut für Fennistik und Skandinavistik, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald


  • WS 2014/2015 - Institut für Skandinavistik/Fennistik, Universität zu Köln


  • SoSe 2013 - Institut für Skandinavistik/Fennistik, Universität zu Köln


  • WS 2011/2012 - Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin

  • 16 SWS Lehre in der dänischen Sprachausbildung und landeskundlichen Einführung im Bachelor- und Masterstudiengang

  • SoSe 2010 - Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin

  • WS 2007/2008, SoSe 2008 - Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin

  • PT Arbeitsfeld Journalismus (mit Louise Kreuschner)

  • WS 2006/2007, SoSe 2007 - Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin

  • TU Dänisch (mit Louise Kreuscher)

  • Zu meinen Lehrerfahrungen in der außeruniversitären Erwachsenenbildung: siehe CV.
 
 

NORDEUROPAforum - Zeitschrift für Kulturstudien

logo.jpg Das NORDEUROPAforum erschien erstmals 1998 als wissenschaftliche Zeitschrift ? damals mit dem Untertitel »Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur«, seit 2013 mit dem Zusatz »Zeitschrift für Kulturstudien«.

Als doppelt begutachtetes Open Access Journal möchte das NORDEUROPAforum dem nach wie vor bestehenden Desiderat der kulturwissenschaftlichen Beobachtung des europäischen Nordens in Deutschland abhelfen. Auf Deutsch und Englisch veröffentlichen wir Analysen, mit denen der gesamte »große« Norden abgedeckt werden soll: Unsere Beiträge behandeln Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island, aber auch Grönland und die Färöer, die baltischen Staaten, Nordwestrussland, die südlichen Ostseeanrainer und transregionale Verflechtungen.

Unter »Kulturwissenschaft« verstehen wir keine abzugrenzende Disziplin mit einem fest zu definierenden Untersuchungsgegenstand, sondern vielmehr die Erweiterung jedweder geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung durch eine (kultur-)historische, politische und gesellschaftliche Kontextualisierung. Die Bandbreite der Disziplinen reicht von der Literatur- und Sprachwissenschaft über die Soziologie, Anthropologie, Mediävistik, Geschichts- und Politikwissenschaft bis hin zur Medien-, Film- und Kunstwissenschaft, wobei diese Aufstellung keineswegs exklusiv zu verstehen ist. Wichtig ist nicht das Sujet, sondern vielmehr die wissenschaftliche Qualität der Artikel und der Bezug zur Region. Beiträge und Themenvorschläge sind jederzeit willkommen!

Neben der Veröffentlichung von Artikeln stellt das NORDEUROPAforum regelmäßig in Rezensionen und Annotationen Neuerscheinungen vor, wissenschaftliche Publikationen mit Nordeuropa-Bezug. Wir fördern den deutsch/europäisch-skandinavischen Dialog und verstehen uns als Forum für den Meinungsaustausch in der Ostsee-Region sowie im nordatlantischen Raum. Über unsere sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Google+ bieten wir aktuelle Informationen zu den Inhalten der Zeitschrift, aber auch zu wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Ereignissen.

Nicht nur thematisch, sondern auch redaktionell beziehen wir den gesamten Raum der deutschsprachigen Skandinavistik und Nordeuropaforschung ein. Die Redaktion der der Zeitschrift besteht derzeit aus einem Team von neun Herausgeber_innen und 18 Redaktionsmitgliedern, die im In- und Ausland ansässig sind.

Das NORDEUROPAforum wird auf dem edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin publiziert und ist kostenfrei zugänglich - für Autor_innen und Leser_innen. Redaktionssitz ist das Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.

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