Liebe Leserinnen und Leser von KULT_online,
mit den langersehnten Andeutungen des Frühlings kommt zugleich die aktuelle Ausgabe von KULT_online. In der
22. Ausgabe unseres
eJournals beleuchten unsere Rezensentinnen und Rezensenten in exakt 22 Rezensionen und einem Tagungsbericht wieder kulturwissenschaftliche Neuerscheinungen und aktuelle Forschungsthemen.
Neben dem Tagungsbericht zur
PhDnet-Konferenz in Bergamo beschäftigen sich auch zwei Rezensionen mit
Postcolonial Theory bzw. einer
Relektüre von Saids Orientalism.
Geschichte anhand von Klängen und Rhythmen schreiben oder
Identität anhand von Kühen, Käse und Kultur untersuchen – diesen innovativen Ansätzen widmen sich Texte ebenso wie eher 'klassischer' Geschichtsschreibung etwa des
Faschismus in Italien und Deutschland oder
postdiktatorischer Gesellschaften in Europa. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht passen dazu die
Radio-Essays Koeppens und Schmidts im Nachkriegsdeutschland oder der Sammelband
Literatur und Holocaust.
Ob ein neuer Sammelband auch neue
Einsichten zur Exzellenzinitiative in der deutschen Wissenschaftslandschaft bringt, fragt sich einer unserer Rezensenten. Nicht nur Befürworter hatte auch die
türkische Schriftreform 1928, deren Analyse heutiger Sprachpolitik dienlich sein kann.
Außerdem besprechen die Rezensentinnen und Rezensenten dieser Ausgabe Bände zur
Netzwerktheorie, zur
Archivologie, zur
Kulturphilosophie Bachtins, zu
Raumtheorien in den Literaturwissenschaften,
Cultural Memory Studies oder zu Fragen der
Repräsentation oder Performanz des Heiligen sowie des
unzuverlässigen Erzählens im Hollywood Kino.
Last but not least fragt ein Sammelband nach dem
Einfluss des McCarthyism auf das African American Freedom Movement; ein anderer nach
Identitäten in Krimis. Passend dazu erfahren wie außerdem etwas über
literarische Verbrecherfiguren, aber auch über das
Fortleben des Robinson Crusoe.
Eine anregende Lektüre wünscht die KULT_online-Redaktion.
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