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| Eingestellt von: | Angela Harter |
| Eingestellt am: | 30.11.2011 |
![]() Am 28. November 2011 wurde Dr. Kai Sicks als einer von drei WissenschaftlerInnen mit dem "Preis für besondere Verdienste um die Internationalisierung der JLU" geehrt. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen des Kooperationsprojektes „Internationalisierung @JLU – „lokal fördern, global qualifizieren“ des Studentenwerks Gießen und der JLU stellvertretend durch Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee verliehen. Seit Oktober 2008 koordiniert Kai Sicks das vom DAAD geförderte European PhD-Network „Literary and Cultural Studies“ (PhDnet) unter der Leitung des akademischen Direktors Prof. Dr. Ansgar Nünning. Das Netzwerk besteht zwischen der JLU und der Universität Bergamo, der Universität Helsinki, der Katholischen Universität Lissabon und der Universität Stockholm. Pro Jahrgang bietet das Programm 12 DoktorandInnen literatur- und kulturwissenschaftlicher Fächer binationale Promotionen an der JLU und an einer der Partneruniversitäten. Im vergangenen Jahr startete das PhDnet, nachdem der DAAD eine Verlängerung der Förderdauer zugesagt hatte, in seine zweite Runde. Kai Sicks nahm die Auszeichnung voller Freude entgegen: "Sie ist für mich vor allem deshalb eine Ehre, weil sie zeigt, dass die Bemühungen einzelner Projekte – wie in unserem Fall das PhDnet – auch der Uni insgesamt zu Gute kommen. Natürlich bringt der Job im Alltag oft Erfolgserlebnisse, zum Beispiel wenn wieder neue Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Ausland nach Gießen kommen. Doch die Anerkennung durch die Uni bestätigt diese Erfolge noch einmal aus einem übergeordneten Blickwinkel." Die besonderen Leistungen von Kai Sicks liegen in der Konzeption und Organisation eines internationalen Curriculums sowie nicht zuletzt in der Beratung und Betreuung internationaler DoktorandInnen und ProfessorInnen. Von den Mitgliedern des PhDnets wird er als kompetenter wissenschaftlicher und organisatorischer Ansprechpartner geschätzt, er führt Verhandlungsgespräche mit ProfessorInnen der Partneruniversitäten und repräsentiert das PhDnet und das GCSC auf internationalen Karrieremessen. Sein Verdienst beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Betreuung der Programmpartner. Vielmehr fördern insbesondere Kai Sicks' Entwicklung und Umsetzung zahlreicher Kooperationsabkommen für binationale Promotionen (Cotutelle) auch die Internationalisierung von Lehre und Forschung an der JLU insgesamt. So betont Ansgar Nünning, dass das PhDnet mit der Initiative und dem Engagement von Kai Sicks zum Pioniermodell für eine innovative und nachhaltige internationale Doktorandenausbildung in den Geisteswissenschaften wurde. Die von ihm initiierten internationalen Begegnungen tragen einen wichtigen Teil bei zur kulturellen Verständigung und ermöglichen Studenten und Graduierten, ihre Kompetenzen in einer globalisierten Arbeitswelt zu verbessern. Die anderen beiden Forscher, die Preise für ihre Beiträge zur Förderung von Auslandsmobilität und kulturellen Verständigung erhielten, waren Dr. Liane Wörner vom Fachbereich Rechtswissenschaft und Prof. Bernd Werding vom Fachbereich Biologie und Chemie. Foto: JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und Dr. Kai Sicks bei der Preisverleihung am 28. November |
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